„Kunsterbuntes“ Lech

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Fabienne Kienreich

Fabienne Kienreich

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Am 13. und 14. Dezember verwandelt sich der Wintersportort am Arlberg in eine fulminante „Kunst-Arena“ – Das Kino-und Audio-Event „Cineastic Gondolas“ sowie die Heumandl-Installation von ONA B. sorgen für ein farbenfrohes Spektakel im Schnee

Das Motto des diesjährigen Wintersaison-Auftakts in Lech Zürs heißt zwar „Go White“– das Wochenende vom 12. bis 14. Dezember 2014 könnte aber auch „Go colorful“ heißen. Zwei herausragende Events sorgen für ein farbenfrohes Kunst-Spektakel im Schnee und eröffnen dem Gast eine ganz neue Sichtweise auf die winterliche Berg- und Kulturwelt  des Arlbergs.

Himmel und Hölle am Arlberg: Cineastic Gondolas

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Mit einem außergewöhnlichen, audio-visuellen Erlebnis wird Lech Zürs am Arlberg am 13. Dezember 2014 auf besondere Weise „illuminiert“: Animations-Kurzfilme im Gondelkino, DJs und Visualisten, Raum- und Klanginstallationen, Projektionen, Performance, Party, Filmlounge und Live-Musik verschmelzen bei den 4. „Cineastic Gondolas“ zu einem großartigen Gesamtkunstwerk. Mit dem diesjährigen Festivalthema „Himmel und Hölle“ verleihen die Verantwortlichen und Künstler dem Kontext des Settings – „Kunst zwischen Gipfel und Abgrund, zwischen Aufstieg und Fall“ – eine ganz neue Bedeutung.

Die Gondeln der Lecher Rüfikopfbahn verwandeln sich zwischen 1.450 und 2.350 Höhenmetern auch dieses Jahr wieder zum „mobilen“ Kino: In insgesamt 24 Gondelfahrten zeigen die Film-Kuratoren die von ihnen ausgewählten Animations-Kurzfilme. Werke renommierter bildender Künstler verwandeln die Räumlichkeiten der Rüfikopfbahn in eine spannende Ausstellung, während international anerkannte Visualisten die Gipfel der umliegende Berge mit aufwendigen Großprojektoren in ein anderes Licht rücken. www.cineasticgondolas.at

„Das Heu ist schon trocken in den Bergen“ – ONA Bs und Kurator Gregor Kollers künstlerische Installation mit Hoanzn

Künstlerfriedhof Lech ONAB (c)Adolf Bereuter

400 einstämmige, rot gefärbte Holzgerüst-Unikate stehen wie ein große Schar kleiner Männchen in einem weißen Schneefeld des Schottenhofs von Oberlech. Die Holzgerüste, auch Hoanzn oder Heumandl* genannt, sollen die Veränderung einer traditionsreichen Land- und Kulturwirtschaft symbolisieren. „Mich beeindruckt die lange Zeit, über die das Landschaftsbild von den Heumandeln geprägt war. In unzugänglichen Berggegenden wird diese Technik des Heutrocknens noch heute angewendet. Man kann hier von einem uralten Kulturgut sprechen. Es ist noch in unserem Gedächtnis, verändert sich aber immer mehr zu vergangener Geschichte“, so die Wiener Künstlerin ONA B.

*Unter Heumanderl oder auch Heumandl versteht man im süddeutschen und österreichisch-südtiroler Sprachraum aufgeschichtete Heugraben, die zum Trocknen auf den Feldern  aufgestellt werden. Das feuchte Gras wird dabei über oder an Holzgestelle geschichtet. Damit soll ein schnelleres Abtrocknen bewirkt werden. Heute sind sie im Allgemeinen nur noch selten auf den Feldern zu sehen. Das Wort Manderl steht hier für kleinen Mann, demnach sind die Heumanderl in der Regel unter „Mannsgröße“.

Veranstaltungshinweis:
Programm Schottenhof Samstag, 13.12.2014 um 15:00 Uhr ist ONA B im Rahmen des Kulturevents „Eis und Gold IV am Arlberg mit einer Performance im Schottenhof in Oberlech anwesend, abends um 18.00 Uhr lädt sie zu einer Vernissage im Kunsthotel Hinterwies/Lech.

Preisbeispiel:

Zwei Übernachtungen mit Frühstück sowie ein Ticket für Cineastic Gondolas sind am Wochenende 12. bis 14. Dezember ab  236 Euro/pro Person im Doppelzimmer buchbar.

Weitere Informationen zu den GO WHITE-Veranstaltungen im Dezember 2014 unter www.lech-zuers.at/go-white

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