Wanderung mit originellem "Rahmenprogramm"

Lech Zuers am Arlberg Zuersersee © Lech Zuers Tourismus GmbH

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Fabienne Kienreich

Fabienne Kienreich

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Mit dem „Grünen Ring“ beweist Lech Zürs am Arlberg, dass Wandern zu einer ganzheitlich kreativen Erlebniswelt für die ganze Familie werden kann  – Vom literarischen Wanderguide bis zum Theaterstück, von künstlerisch gestalteten Meditationsplätzen bis zum interaktiven Rätselspaß

Wenn Hermann Fercher, Tourismusdirektor von Lech Zürs am Arlberg, vom „Grünen Ring“ spricht, meint er nicht nur die gleichnamige Wandertour, die seine Gäste im Sommer unternehmen können, sondern ein kreatives „Gesamtpaket“ – vom begleitenden Theaterstück bis zum Mitmach-Rätsel-Erlebnis für kleine und große Urlauber. Das Thema Bergwelt wird in Lech Zürs nachhaltig inszeniert – und eines ist danach klar: Wandern macht hier garantiert Spaß. Jüngst wurde der „Grüne Ring“ von Vorarlberg Tourismus mit dem Hauptpreis für besonders herausragende Tourismusprojekte ausgezeichnet.

Im Dialog mit Holzskulpturen

Lech Zuers am Arlberg Sagenwald © Lech Zuers Tourismus GmbH

Die Wanderroute des Grünen Rings führt auf den Spuren des legendären „Weißen Rings“ in drei Etappen in die alpine Landschaft rund um Lech Zürs am Arlberg. Das Hauptthema des „Grünen Rings“ ist die Entschleunigung, ganz im Sinne des Lech Zürser Mottos „Mehr Raum, mehr Zeit“. Im Vordergrund steht das entspannte Wandern, die Wahrnehmung der malerischen Bergwelt, nicht die Leistung. Daher sollten sich auch die sportlich Ehrgeizigen auf das genussvolle, langsame Erwandern der 35 Stationen einlassen. Entlang des Wegesrandes gibt es viel zu entdecken, wie zum Bespiel die zahlreichen, vom Tiroler Bildhauer Daniel Nikolaus Kocher künstlerisch gestalteten Skulpturen, die zum stillen Gedankenaustausch einladen.

In 35 Geschichten um den Berg

SEITE 28 Lech Zuers am Arlberg Chluppa © Lech Zuers Tourismus GmbH

Sprichwörtlich sagenhaft ist die Wandertour des Grünen Rings. Statt mit einem klassisch-geografischen Wanderguide gehen Gipfelstürmer in Lech Zürs hier mit einer literarischen Wanderkarte auf Tour. Die Bregenzer Schriftstellerin Daniela Egger erzählt in ihrem fantasievollen Wanderbuch „Ein Samurai am Kriegerhorn“ humorvolle Sagen sowie in einer zeitgemäßen Welt angesiedelte Erzählungen, die auf überlieferten Sagengestalten der Region wie etwa Butzen und Hexen basieren. Jeder Geschichte ist einer von 35 Wanderpunkten auf dem Grünen Ring zugeordnet. So z. B. der tiefblaue Monzabon-See, ein idyllisch gelegener Hochgebirgssee am Fuße des Rüfikopfs, der wegen seiner Schönheit in majestätischer Umgebung zum Innehalten inspiriert. Beim stillen Verweilen vernimmt der Wanderer womöglich – so verspricht es zumindest die Autorin in ihrem Geschichten-Guide - auch den Gesang der Bützin im See. www.dergruenering.at

Der Grüne Rätsel-Ring – eine Wandertour für clevere Ratefüchse

Der Grüne Rätsel-Ring (7)

Wenn Eltern ihre Kinder zu einer Wandertour animieren wollen, ist das oft eine schwierige Überzeugungsarbeit. Wandern verbinden die Kleinen leider oft nur mit körperlicher Anstrengung. Wie kann man Kinder fürs Wandern begeistern? Lech Zürs hat die Lösung: Seit gut einem Jahr hat der Grüne Ring mit dem „Grünen Rätsel-Ring“ eine spannende Erweiterung erfahren. Kleine wie große Detektive wandern nun bewappnet mit einem Arbeitsbuch hinauf zur Rud-Alpe und lösen an zahlreichen Stationen clevere Rätsel und knifflige Fragen. Nicht nur mit dem Köpfchen, sondern auch aktiv durch Klettern oder Angeln müssen die Fragen beantwortet werden – ein garantierter Spaß für die ganze Familie. Auch das begleitende Handbuch hat es in sich, denn es sieht nach dem Wanderweg deutlich verändert aus: Da muss bemalt, gerissen, geprägt werden, will man das Lösungswort finden. Ein Arbeitsbuch eben.

Ausgezeichnet

Vorarlberger Tourismusforum 2015

Vorarlberg Tourismus zeichnet jährlich die besten Tourismus-Innovationen des Landes aus. 2015 ging der Hauptpreis nach Lech Zürs am Arlberg. Der „Grüne Ring“ sei „eines der umfangreichsten gestalteten Wanderangebote im Land, das auf stimmige, subtile Art inspiriert und dennoch Freiräume für immer neue Gestaltungsideen offen lässt“, urteilte die Jury.

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