Festival Legeartis Lech

Zum vierten Mal findet in Lech am Arlberg von 11. bis 15. September 2015  das innovative und internationale Festival LegeArtis Lech statt, und bringt vor allem junge aufstrebende Künstler in die Bergwelt Vorarlbergs. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr Musik von Bach, Pergolesi, Schumann und Brahms, aber auch das Virtuosentum und außergewöhnliche Musik wie Zen-Funk-Jazz, oder Balalaika-Klänge, bis hin zu Zigeunermusik vermischt mit Jazz und klassischer Musik von Teufelsgeiger Roby Lakatos, ein Kunst- und Performanceprogramm von viennacontemporary sowie diverse Workshops werden geboten.

"Lege artis" bedeutet: nach den Regeln der Kunst.

Und in diesem Sinne ist „LegeArtis“ in Lech angelegt. „Qualität und Internationalität“ sind die beiden Eckpunkte, innerhalb derer die Idee für das Festival in Lech reifte. Die Intention war, junge hervorragende Künstler aus unterschiedlichen Kunstsparten nach Lech zu holen und – inspiriert von diesem malerischen Ort in den Bergen - in einen „interkulturellen Dialog“ treten zu lassen.

Plattform für eine neue Generation

Das Festival LegeArtis Lech versammelt vom 11. bis zum 15. September eine Künstler- und Musikerschar an einen der wohl schönsten Orte Österreichs – eingebettet in eine idyllische Landschaft abseits von Trubel und Hektik einer Großstadt. Die künstlerische Leiterin Asya Sorshneva hat dieses Jahr unter anderem den Teufelsgeiger Roby Lakatos, Nik Bärtsch’s Mobile, den Balalaika-Star Alexey Arkhipovsky, den Cellisten Gary Hoffmann, Bratschistin Lyda Chen-Argerich, den Pianisten Freddy Kempf, den Multiinstrumentalisten Andrey Doynikov, die Sopranistin Anna Dennis und den Countertenor William Towers nach Lech am Arlberg eingeladen. Barockmusik und romantische Kammermusik, Zen-Funk-Jazz, Balalaika-Klänge, Zigeunermusik vermischt mit Jazz und klassischer Musik und das Bachsche Tastenuniversum - das Programm ist breit gefächert. Ergänzt wird das Festival durch Meisterkurse und einem Kunst- und Performanceprogramm von viennacontemporary, Österreichs führender internationaler Kunstmesse mit zeitgenössischer Kunst. Es werden Performances und Werke von aufstrebenden heimischen und internationalen KünstlerInnen wie Salvatore Viviano und Rene Stessl, sowie eine Lesung von Julien Robson und eine Meisterklasse mit Adnan Balet präsentiert.

Von Pergolesi und Bach bis Zen-Funk-Jazz

Die international gefeierte Sopranistin Anna Dennis und der vielgefragte Countertenor William Towers werden gemeinsam mit einem jungen Barockensemble am 11. September mit einem der schönsten Sakralwerke, Pergolesis „Stabat Mater“, das Festival eröffnen. Roby Lakatos, der vom Daily Telegraph als „fastest-fingered fiddler in the world“ bezeichnet wurde, ist für seine atemberaubende Virtuosität und außergewöhnliche stilistische Vielfalt bekannt. In Lech präsentiert der ungarische „Teufelsgeiger“ sein Album „La Passion“ – ein musikalisches Feuerwerk mit längst vergessenen Melodien und Csárdás-Klängen. Auf dem Programm stehen u.a. auch Astor Piazzollas „Oblivion“ und Rimski-Korsakows „Hummelflug“. So vielseitig hört man das Bachsche Universum sonst nie. Multiinstrumenatlist Andrey Doynikov begibt sich auf einen außergewöhnlichen Streifzug durch die Welt der Tasteninstrumente und spielt Johann Sebastian Bachs sechs Englische Suiten auf sechs unterschiedlichen (Tasten)-Instrumenten. Vom Klavier über das Cembalo hin zum Synthesizer und bis zur Marimba. Ein einzigartiges Klangerlebnis. Am 14. September kann man rohe Poesie und höchste Virtuosität erleben. Während Nik Bärtsch's MOBILE, die Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente von ritueller japanischer Musik sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu vermischen, vermag Alexey Arkhipovsky, Star der russischen Balalaika, seinem Instrument mit drei Saiten außergewöhnliches zu entlocken. Nicht selten wird er mit Jimi Hendrix und Paganini verglichen. Zum krönenden Abschluss spielt die künstlerische Leiterin und Geigerin Asya Sorhsneva gemeinsam mit der Bratschistin Lyda Chen-Argerich, dem jungen Pianisten Freddy Kempf und dem Cellisten Gary Hoffmann zwei der populärsten und schönsten romantischen Klavierquartette: Robert Schumanns einzigen Beitrag zur Gattung und Johannes Brahms’ Klavierquartett „Nr. 3“.

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