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Formarinsee & Rote Wand

Schönster Platz Österreichs 2015

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Formarinsee (2)

Smaragdgrün& malerisch

Wie ein kleines Juwel leuchtet der 15,9 ha große Formarinsee mit seinem intensiven Blau und Grün dem Wanderer auf seiner Tour zur Roten Wand entgegen. Spätestens jetzt wird jedem klar, dass dieser Platz etwas Mystisch-Magisches hat und tatsächlich ein kleiner Schatz auf Erden ist. Jedes Jahr bildet sich der Formarinsee neu, als Sammelbecken des Schmelzwassers – sein Abfluss verläuft unterirdisch. 

Genießen Sie einen Panoramaflug
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Erfrischend& einzigartig

Der auf 1.793 Meter gelegene Formarinsee ist nicht nur Kraftort für Auszeitsuchende sondern auch Ausgangspunkt der 14,6 Kilometer langen Teilstrecke des insgesamt 125 Kilometer langen Lechweg von Lech nach Füssen. Ein Bus bringt Wanderer bequem ab Lech Zürs über eine Mautstraße hinauf zu „Österreichs schönstem Platz“. Eine kurze „Stippvisite“ der Füße im Formarinsee erfrischt den Körper, der Geist erfreut sich am großartigen Panorama dieses Naturschmuckstücks. Neben Fernglas, Proviant und Trinkflasche sollten Wanderer bestenfalls noch eine Angelrute mit in den Rücksack packen. Denn Fischen ist im reizvollen Hochgebirgssee ebenso erlaubt.

Wandertipps rund um den schönsten Platz Österreichs
Lechweg

Lechweg

Ein Weitwanderweg zu sich selbst
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Rund um den Formarinsee

Steinernes Meer

Das Steinerne Meer

Ein Meer in Lech am Arlberg
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Über den Steinmayerweg zur Göppinger Hütte

Steinbock (4)

Gehrengrat

Vom Spullersee zum Formarinsee durch das Steinerne Meer
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Rund um die Rote Wand

Wissenswertes zum schönsten Platz Österreichs
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    Der Formarinsee EIN NATÜRLICHER HOCHGEBIRGSSEE

    Seine Größe schwankt: In der Regel ist der See 500 m lang, bis zu 400 m breit und maximal 17 m tief. Sein Name „Formarin“ stammt von einem vor-deutschen Großflur-Namen für eine jahrhundertealte, als Alpgebiet genutzte Kulturlandschaft. Auch jetzt noch wird die Gegen rundum den Formarinsee als Alpgebiet genutzt.

    Das besondere am Formarinsee ist, dass er keinen oberflächlichen Abfluss hat, sondern unterirdisch über ein Karsthöhlensystem entwässert. Ein Teil des Wassers fließt zum Lech und damit in die Donau. Der andere Teil des Wassers erreicht nach sechs bis sieben Tagen die Quellbäche des Marulbaches im Großen Walsertal und überwindet so unterirdisch die Europäische Wasserscheide und fließt anschließend in den Rhein.

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    Die Rote Wand MARKANTE ZEITZEUGIN

    Die Rote Wand ist der markansteste und mit einer Höhe von 2.704 m der zweithöchste Berg nach der Unteren Wildgrubenspitze im Lechquellengebirge. Sie erhebt sich zwischen Dalaas (Klostertal) im Süden und Sonntag-Buchboden (Großes Walsertal) im Norden.

    Ihr Name bezieht sich auf ein markantes Band aus rotem Kalk, welches sich quer über den gesamten Berg zieht. Besonders auffällig ist diese Schicht auf der Südwand. Diese Gesteinsschicht ist reich an Ammoniten und damit Zeugnis dafür, dass das Gebiet um die Rote Wand vor 145 Millionen Jahren ein tropisches Meer war.

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    Das Steinerne Meer ZEITGESCHICHTE IN STEIN

    Auch beim benachbarten „Steinernen Meer“, einer alpinen Karsthochfläche, gibt es 200 Millionen Jahre alte Zeugnisse über die maritime Vergangenheit zu bewundern: versteinerte Korallenstöcke, Schalen von Muscheln, Ammoniten,… Diese Zeugnisse der Vergangenheit haben dem Steinernen Meer auch den Namen gegeben.

    Steinbock-Kolonie
    Und nicht nur das, in der Gegend rund um die Rote Wand lebt eine der größten Steinbockkolonien Europas mit über 400 Steinböcken.

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