Das war er also - der Poetry Slam bei den Lecher Literaturtagen!

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Fabienne Kienreich

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Ein Klangfeuerwerk der verbalen Auswürfe inmitten der malerischen Landschaft der Lecher Berge. Um 14:00 Uhr gabs den Startschuss für den 1. Poetry Slam in Lech und auf der Kriegeralpe überzeugten moderne Poeten mit Sprachkunst vom Feinsten im Wettstreit um den 1. Platz beim Sprachkunst-Nachmittag in Lech!

Den Start außerhalb des Bewerbs machte der geladene DJ aus Erlangen 'Felix Kaden', der sich auch abseits der Turntables seit mehreren Jahren auf der Slam-Bühne befindet. Sein Text "Fuchs du hast mein Herz gestohlen ich will es nicht wiederholen. Ich wills nicht wiederholen. (...) Es ist mir vergangen, denn wir vergestern das Heute" ist ein lieblicher Beweis dafür, was mit Sprache möglich ist und galt der Jury als Eich-Wertung, an der sie sich orientieren konnte.

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Den ersten Text im Wettbewerb machte dann die Nürnberger Wortakrobatin Barbara Gerlach, die mit ihrem Text - ein Appell an die Toleranz beider Seiten - symbolisch für den Dialog plädierte. Julius Keinart - der Konstanzer Slam-Poet und Landesmeister in Baden-Würtemberg - beanspruchte mit seinem Text über das Lehrer-Sein die Lachmuskeln der zahlreichen Gäste auf der Kriegeralpe. Frei nach dem Motto "Wehrt euch gegen die Dunkelheit, bis ihr selbst mal Lehrer seid!". Aus Vorarlberg lud Lech Zürs Tourismus in Kooperation mit Slamlabor den Poeten Peter Fitz zum Slam in Oberlech! „Der Dürre“ – ein Text mit Tiefgang und Sympathie, vorgetragen in sympathisch-schrulligem Klang. „Zerknittert und scheu gelangt er ins Freie. Die alte Weide wartete treu. Sie flüstert ihm: Steh’ auf und gedeihe.“

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Ins Finale schoss an der Stelle Maurice Massari aus Passau, der den „Sinn des Lebens“ erkannt hatte. In einzigartiger Form und in melodiösem Reimschema sinnierte er:" Der Sinn des Lebens ist über sich selbst hinaus zu wachsen, seelisch, körperlich und geistig, wie Para- zu Hypotaxen. Alles muss hier in Bewegung bleiben und sich halt erhalten und im besten Falle wohl zu etwas Besserem gestalten." Ein lustig-tiefer Grund, auf dem er geschickt durch Sprache die Brücke zum Menschen schlägt, Beispiele aufzeigt und den inneren Konflikt beiseite legt. "Mo!? Ich hab den Sinn des Lebens erkannt! - Der da wäre? - Ich...habs vergessen! Zum Glück hab ichs vergessen!"

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Auch im Finale - durfte sich Stella Reiss wiederfinden. Die 30 Jahre alte Künstlerin aus Erlangen schafft es immer wieder aufs neue schwarzen Humor und Melancholie perfekt harmonieren zu lassen und baut damit wundersame Wortketten, die ihr verdient den Platz im Finale verschaffen konnten.

Dort trafen die Beiden auf Maron Fuchs, die erfolgreiche Jugendroman-Autorin und Slam-Poetin aus Bamberg. "Bleib du selbst, denn grad so bist du schön, und das wird auch jeder sehen, dessen Hirnzellen nicht wegen Mangelernährung abgestorben sind - denn für innere Schönheit sind die wenigsten blind." Mit der sympathischen Bambergerin lässt es sich auf wundersame Art und Weise identifizieren. Ein wahres Sprachfeuerwerk vom Feinsten, gepaart mit einer wahren Performance-Kombo, die ihr am Ende auch den lautesten Applaus versprach - Sieg für Bamberg - mitten auf der Kriegeralpe!

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Poetry Slam ist ein literarischer Wort-Wettstreit bei dem Künstler ihre eigens geschriebenen Texte im Wettkampf um die Gunst des Publikums lesen, vortragen, performen. Im Rahmen der Lecher Literaturtage fand am 07.09. der erste Poetry Slam in Lech statt. Nach dem Erfolg der ersten Veranstaltung und dem euphorisch-positiven Feedback der zahlreichen Gäste schreit es gar förmlich nach einer Fortsetzung und man darf gespannt sein, welche Talente die Kooperation zwischen Lech Zürs Tourismus, dem Burghotel Oberlech und Slamlabor noch so hervorbringt!

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