Baubeschluss – Privater Kunstverein setzt Skyspace-Lech um

Die Generalversammlung des Kunstvereins Horizon Field hat am 27. April 2017 den Bau des Skyspace-Lech von James Turrell beschlossen. Baubeginn ist voraussichtlich im Sommer 2017,   im Winter 2017/2018 ist die Eröffnung geplant.

Nach über 3 Jahren Vorarbeit hat der Kunstverein Horizon Field beschlossen, den vom US-amerikanischen Künstler James Turrell entwickelten Skyspace-Lech im Sommer dieses Jahres zu bauen. „Wir haben alle notwendigen Voraussetzungen hinsichtlich Finanzierung und Baupartnerschaften und auch die behördlichen Genehmigungen erfüllt,

um die Bauentscheidung für den Lichtraum am Berg zu treffen,“ sagt Vereinsobmann Otto Huber.

Weitere Umsetzungsschritte

Die Baugenehmigung der Gemeinde Lech wurde diese Woche, am 25. April 2017,  erteilt. Otto Huber betont die gute Zusammenarbeit mit den Behörden, mit denen die verschiedenen Themen,  insbesondere die Umweltverträglichkeit und der Naturschutz, eingehend geprüft wurden.

Parallel zu diesen sorgfältig durchgeführten Genehmigungsverfahren wurde in engem Dialog mit dem Künstler das künstlerische Konzept in einen konkreten Bauplan umgesetzt.

Der Skyspace-Lech ist ein sehr komplexes Bauwerk, das an alle beteiligten Professionisten höchste Anforderungen stellt. Dem Kunstverein Horizon Field ist es gelungen, in Vorarlberg renommierte Partner für die Umsetzung zu finden.

Das Architekturbüro Baumschlager-Eberle, Lustenau, hat die technischen Baupläne für das Kunstwerk in enger Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand und dem Künstler entwickelt.

Finanzierung gesichert

Eine große Herausforderung war das Fundraising für das Projekt. Es galt ein Gesamtfinanzierungsvolumen von rund einer Million Euro für den Bau des Skyspace-Lech auf die Beine zu stellen.

Dies gelang nur durch die breite Unterstützung der Lecher Bevölkerung, Vorarlberger und internationalen Kunstfreunden, Gästen bzw. Freunden der Gemeinde Lech und der öffentlichen Hand. 

Allen gemeinsam ist die Begeisterung für die künstlerische Konzeption des Skyspace-Lech und den Künstler selbst.

Besonderes Netzwerk Skyspace-Lech

Durch das vertrauensvolle Zusammenwirken einer Vielzahl von Privatpersonen, die mit großer Leidenschaft und Kompetenz am Projekt mitgearbeitet haben,  konnte das Projekt bis zur Bauentscheidung geführt werden.

Ohne den großen Arbeitseinsatz dieser Helfer und Wegbegleiter wäre das Projekt nicht dort, wo es heute ist.

Hier sind folgende Personen und Institutionen besonders zu erwähnen, die das Projekt bis dato intensiv begleitet haben:

  • Baumschlager Eberle - Dietmar Eberle und Albert Rüf
  • Häusler  Contemporary– Wolfgang Häusler
  • Allmeinde Commongrounds, Lech – Gerold und Katia Schneider
  • Studio Spitzar - Marco Spitzar, Sebastian Gratzer
  • Ritter Consulting - Übersetzungen – Carol Ritter
  • VAI - Verena Konrad 
  • Kommunikationsberatung - Karin Guldenschuh
  • Mader – Flatz, Baustatik – Ernst Mader und Markus Flatz
  • Berger Alpe – Raimund Bischof
  • RTG – Rümmele – Dr. Manfred Rümmele
  • Rechtsanwaltskanzlei Dr. Lins
  • Zumtobel Group – DI Jürg Zumtobel, Herbert Resch
  • Kästle – Dr. Rudolf Knünz, Mag. Bernd Knünz
  • Lech Zürs Tourismus GmbH

Bausteinaktion „A piece of Heaven“

Ein Viertel des Projektbudgets wird durch den Verkauf von 250 Bau-steinen zum Preis von je 1000 Euro aufgebracht. Diese werden, mit Namensgravuren versehen, an der Außenfassade des Gebäudes vermauert.

Otto Huber betont, dass das große Interesse an den Bausteinen auch eine starke Motivation für den Kunstverein Horizon Field ist. „Es hat uns gezeigt, wie viele Menschen eine starke Beziehung zu dieser Kunst aber auch zum Ort Lech haben. Gäste aus aller Welt bringen sich mit großer Begeisterung ein und ermutigen uns, das Projekt weiter zu verfolgen.“

Die Bausteinaktion ist noch im Gang. Weitere Details dazu sind in einer eigenen Broschüre und auf der Website www.skyspace-lech.com zu finden.

Künstlerisches Konzept

Der Skyspace-Lech ist ein Lichtraum am Berg,   der den Besuchern, als begehbares Kunstwerk, künstlerische Wahrnehmungserlebnisse vermittelt. Das Projekt wird als einzigartige kulturelle Bereicherung für den Ort Lech gesehen.

Der Skyspace-Lech wird in vielerlei Hinsicht einmalig innerhalb der Werkserie des Künstlers sein. Die hochalpine, exponierte Lage war für James Turrell von besonderem Reiz. Die außergewöhnliche Lage hat auch dazu geführt, dass der Künstler eine spezielle, bewegliche Kuppel vorgesehen hat. Diese ermöglicht einerseits das künstlerische Konzept „Skyspace“, mit der Öffnung zum Himmel. Anderseits lässt sie aber auch, in geschlossenem Zustand, die Nutzung als „Ganzfeldraum“ zu, ein weiteres wichtiges künstlerisches Konzept des Künstlers.

Somit ist der Skyspace-Lech einer der wenigen Lichträume dieser Werkserie, in dem  zwei sehr wichtige künstlerische Ideen von James Turrell umgesetzt werden

Turrell-Retrospektive in Basel

James Turrell wird 2018 in der Beyeler Foundation bei Basel eine große Retrospektive gewidmet. In einer der renommiertesten Kunsthallen der Welt soll im kommenden Jahr das Lebenswerk von James Turrell einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Der Umstand, dass nach der Eröffnung des Skyspace-Lech, dem Künstler James Turrell eine so große Schau gewidmet wird, wird auch für den Skyspace-Lech großes internationales Interesse schaffen.

Vorstand des Vereines Horizon Field:

  • Otto Huber, Obmann
  • Ludwig Muxel, Stv Obmann
  • Guntram Lins, Stv Obmann
  • Artur Vonblon
  • Marcell Strolz
  • Günther Rainer
  • Rudolf Knünz
  • Gerold Schneider

Für Fragen:

Otto Huber, Obmann, Horizon Field – Kunstverein Vorarlberg

T: 0664 230 63 97, E-Mail: otto.a.huber@gmx.com

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