Nachhaltigkeit in Lech Zürs am Arlberg

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Fabienne Kienreich

Fabienne Kienreich

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Entwicklung im Einklang der Natur! In weniger als einem Jahrhundert hat sich Lech Zürs am Arlberg von einem bergbäuerlichen Gemeinwesen zu einem Tourismuszentrum von internationalem Ruf gewandelt, ohne ihren Charakter als Walsergemeinde und damit ihre Unverwechselbarkeit zu verlieren. Im Unterschied zu vielen anderen Tourismusorten konnte Lech Zürs das Ambiente einer überschaubaren dörflichen Siedlung erhalten. Lech Zürs will touristisch seine exklusive Note bewahren, nach dem Prinzip: „Lieber weniger, aber das in höchster Qualität“. Dazu gehört auch die bewusste Pflege einer eigenständigen Tradition, einer Kultur der Gastlichkeit und einer liebenswerten Heimat mit gesunden Lebensgrundlagen und Einzigartigkeit. Unser „Wirtschaftsraum“ soll gleichzeitig auch „Lebensraum“ sein. Dazu gibt es eine Reihe von Verordnungen und Richtlinien, welche die Gemeinde Lech Zürs schon seit Jahrzehnten umsetzt.

Nachhaltige Projekte:

Energiemodellregion

In Lech Zürs wird seit Jahren konsequent daran gearbeitet, den Anteil fossiler Energieträger, hauptsächlich Öl, am Gesamtenergieaufwand zu reduzieren. Der Einsatz macht sich bezahlt, allein durch die Biomasse-Heizwerke können jährlich nahezu acht Millionen Liter an nicht erneuerbaren Brennstoffen eingespart werden und dieser Unterschied liegt eben in der Luft. Bereits jetzt decken die Biomasse-Heizwerke in Lech, Zug und Oberlech ca. 60% des Gesamtbedarfs ab. Durch den Neu- und Ausbau der Heizwerke Lech-Stubenbach und Zürs kann dieser Anteil ab der kommenden Saison gesteigert werden. Das Biomasse-Heizwerk ist nur ein Beispiel, wie in der Region in Sachen Energie umgedacht wird. Mittlerweile gibt es eine Förderzusage des Klima- und Energiefonds, der Lech Zürs gemeinsam mit anderen Regionen zur „Energiemodellregion“ erklärt hat. Mit Dipl. Ing. Helmut Burtscher wurde ein eigener Energiemanager bestellt, der der Bevölkerung von Lech und Warth nun die nächsten zwei Jahre, zwei Tage pro Woche, als Energieberater zu allen relevanten Themen im Bereich Energie zur Verfügung stehen wird.

Parallel zum Ausbau der Heizanlagen werden auch Maßnahmen zur Reduzierung von Strom und Wärme gesetzt. Vor allem bei den Hotels und Pensionen ist da noch einiges an Einsparungspotenzial gegeben. Weiteres großes Thema ist der Strombedarf in der Region. Durch einen Neubau des Wasserkraftwerks Lech Zürs/ Warth verspricht man sich eine Jahresstromproduktion von 40 Millionen Kilowattstunden, das wären knapp 70 Prozent des Gesamtbedarfs. Die Realisierung dieses Wasserkraftwerks liegt aber noch in der Zukunft, derzeit laufen die entsprechenden Machbarkeitsstudien. Aber es wird in der Region nicht nur auf den Neubau von Wasserkraftwerken gesetzt, eine ganze Reihe von Aktionen werden bereits durchgeführt bzw. angeboten, um den unnötigen Verbrauch von Energie weiter zu reduzieren. Dazu sind etwa die Heizpumpentauschaktion und der Einbau von Thermostatventilen zu zählen. Auch der Einbau von sparsameren Duschbrausen und Wassersieben sowie die Vergabe intelligenter Stromzähler gehören dazu. Es wird zu einer stromsparenden Straßen- und Außenbeleuchtung kommen und der Einsatz der energiefreundlichen LED-Leuchten wird ebenso forciert, wie der weitere Ausbau von Solarenergie und Fotovoltaik. Und nicht zuletzt wird in allen möglichen Bereichen an der Wärmerückgewinnung gearbeitet, so aktuell an der Abwärmenutzung Balmalp und der Lecher Skilifte. Ein ganzes Maßnahmenbündel also, welches deutlich unterstreicht, wie ernst es den Lechern und Zürsern mit dem Thema „Energiemodellregion“ ist.

Besonders deutlich wird dieses Bemühen in Sachen Elektromobilität. Hier hat Lech eine Vorreiterrolle übernommen und bietet seinen Gästen die ganze Palette umweltfreundlicher Verkehrsmittel an. So kann der Lecher Urlauber zwischen strombetriebenen Fahrrädern, Motorrollern und Autos wählen und Elektro-Mobilität wird so zur öffentlichen Dienstleistung.

Was mit der Einrichtung des Ortsbusses vor vielen Jahren einen seiner Anfänge gefunden hat, setzt sich mit dem Bekenntnis zur Energiemodellregion fort: Lech Zürs hat längst erkannt, dass nicht nur der erhalten gebliebene dörfliche Charakter des Ortes ein touristisches Alleinstellungsmerkmal ist, sondern dass auch nachhaltiges Wirt­schaften und der damit verbundene sinnvolle Einsatz von Energie richtungsweisend für die Zukunft sind. Hier der Vorreiter zu sein, ist ein mehr als kluges Investment. Insgesamt hat Lech in den vergangenen zwölf Jahren an die 35 Millionen Euro in die Hand genommen, um das Ziel Energieautonomie zu erreichen. Und deshalb sind auch für die kommenden Wochen und Monate eine ganze Reihe von weiteren Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz geplant.

Tunnelsystem Oberlech

Die Oberlecher haben sich 1995 entschlossen, ein unterirdisches Tunnelsystem zur Ver- und Entsorgung des Burgplateaus zu errichten. Die erste Bauetappe erfolgte im Frühsommer 1995, im Herbst 1995 wurde der Hauptstrang errichtet. Im Dezember 1995 erfolgte die Versorgung erstmals unterirdisch. Die restlichen Tunnelarbeiten sowie die Umschlaghalle wurden im Herbst 1996 fertig gestellt. Die Umkehrhalle und der Zufahrtstunnel wurden im Sommer 1997 erstellt. Insgesamt stehen 770 m Tunnel zur Verfügung, die mit 10 Schleusen sowie 8 Notausgängen versehen sind. Der Zufahrtstunnel hat eine Länge von 300 Metern. Die Umschlaghallen haben eine Gesamtfläche von über 3.200 m². Die Kosten dieses Vorhabens betrugen ca. 8,5 Millionen. Das Tunnelsystem von Oberlech ist in seiner Bauart einzigartig und in keinem anderen Tourismusort Europas zu finden.

Ortsbus Lech

Der Ortsbus Lech startete am 28. Juni 1997 mit 4 Bussen und zwei Linien. Heute verkehren 11 Busse auf 7 Linien und befördern über 1,2 Millionen Fahrgäste im Jahr. Ob als Skibus im Winter oder als Wanderbus im Sommer, die „blaue Flotte“ ist aus dem Ortsbild von Lech und Zürs nicht mehr wegzudenken.

Eigens für Lech konstruierte Busse ermöglichen eine besondere Art von Mobilität. Im Winter verkehrt der Ortsbus bis nach Rauz und im Sommer bis Hochkrumbach in der Nachbargemeinde Warth. Während der Nachtstunden deckt der Busservice „James“ den Bedarf an Mobilität ab. Der Ortsbus Lech ist eine echte Alternative zur Benützung des eigenen PKW´s und trägt so aktiv zu einer wesentlichen Schadstoffverminderung bei, da der Autoverkehr seit dessen Inbetriebnahme drastisch eingeschränkt wurde.

Das Lecher Quellwasser

Unser Quellwasser, besonders jenes aus der Fassung der Schwarzbachquelle im Zugertal, hat eine Reihe von Besonderheiten. Was andere als Mineralwasser abfüllen, kommt in Lech aus dem Wasserhahn. Der Nitratgehalt des Lecher Wassers ist mehr als 20 mal niedriger als der EU-Trinkwasser-Grenzwert von 25 mg/l. Entsprechend detaillierter Untersuchungen zufolge enthält das Wasser der Schwarzbachquelle auch wichtige Mineralstoffe wie Calzium, Magnesium und Sulfate in einer idealen Zusammensetzung. Aber auch viele andere Fakten sprechen dafür, das kostbare Gut Quellwasser aus Lech dank seiner sehr hohen Qualität bewusst als Trinkwasser zu verwenden: Es ist ein unverwechselbarer Teil unserer Lecher Heimat.

Pflanzgarten

Der Pflanzgarten der Gemeinde Lech wird seit nahezu 30 Jahren betrieben. Hier werden viele heimische Pflanzenarten zum größten Teil in eigenen Saatbeeten 2- 3 Jahre herangezogen, anschließend verschult und später zur Ausgabe vertopft. Neben den Aufforstungsprojekten werden auch Institutionen wie die Wildbach- und Lawinenverbauung mit Pflanzen versorgt. Auch sehr viele Einheimische verwenden Bäume aus dem Pflanzgarten für ihre Gärten und Vorplätze. Die stattliche Zahl von 5.738 Pflanzen wurden im Jahr 2004 aus den Beständen und der Zucht des Pflanzgartens im Gemeindegebiet von Lech gesetzt.

Skilifte und Umwelt

Gegen Ende der 30er Jahre wurden die ersten Skilifte am westlichen Arlberg erdacht und ohne Waldschlägerungen eingerichtet. Ein Grundsatz der bis heute gilt. Von den Skiliften Lech wurden weltweit beispielgebende Forschungen und praktische Anwendungen erdacht, initiiert und umgesetzt. Verantwortungsbewusster Umgang mit unserer alpinen Umwelt und eine aktiv vorsorgende Umweltpolitik sind ein besonderes Anliegen. Projekte wie unter anderem Hochlagenbegrünung, Düngung, Bodenstabilisierung, Aufforstung und ein eigenes Umweltmanagementsystem zeigen, wie wichtig der Umgang mit der Natur ist.

Auszeichnungen

Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. (Mark Twain)
Die Menschen aus Lech und Zürs wissen gut, wie schmal der Grat zwischen Spinnerei und Innovation ist.
Egal ob im Bereich Gastronomie, Hotellerie, am Dienstleistungssektor oder bei der Gästewerbung: Lech Zürs am Arlberg ist immer mit neuen Ideen seiner Zeit voraus.
Dass sich unser Weg auszahlt, beweisen die Auszeichnungen und Ehrungen, die uns immer wieder zu Teil werden. Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die Auszeichnungen der Lech Zürs Tourismus geben.

2002

  • Lech – Vorarlbergs schönste Gemeinde Innovationspreis vom Land Vorarlberg für Tiscover-Resort, (Reservierungs- und Informationssystem) und für AMAS Welltain® Urlaub
  • 2 Preise beim Werbe Grand Prix, von Tourist Austria, für die Homepage www.lech-zuers.at Innovationspreis vom Land Vorarlberg für Tiscover-Resort, (Reservierungs- und Informationssystem) und für AMAS Welltain® Urlaub
  • Der Bergkristall des Alpenschutzverbandes für „Saubere Umwelt“ wurde anlässlich des Jubiläums „30 Jahre saubere Alpen“ im internationalen Jahr der Berge 2002 an Lech verliehen
  • Preis für AMAS Welltain® Urlaub vom Bund Österreichischer Tourismusdirektoren

2003

  • Österreichs schönste Blumengemeinde
  • Winter 2003/2004 Auszeichnung „Top Resort Winter 2003/2004: Der Arlberg wurde bei einem weltweiten Skigebietstest der Firma Skiresorts International mit 5 Sternen bewertet und als „TOP RESORT Winter 03/04“ ausgezeichnet

2004

2005

  • Werbe-Grand-Prix 2005, für die Imagebroschüren Sommer und Winter; die wurden sowohl von der Fachjury als auch vom Publikum auf den 1. Platz gewählt.

2006

  • Ski Arlberg ist der große Testsieger der Saison 2005/06 bei www.skigebiete-test.de
  • Ski Arlberg ist Top Resort bei Skiresort Service International

2007

  • 1. Platz für www.lech-zuers.at beim Crystal Web Award 2007

2008

  • Ski Arlberg ist Top Resort 2007/08 bei Skiresort Service International
  • 1. Platz für www.lech-zuers.at beim Crystal Web Award 2008
  • Auszeichnung „Beste Freeridemöglichkeiten“ beim Skigebiets-Check 2008/2009

2009

  • Premier Award und Certificate of Excellence für Marke Arlberg
  • 1. Platz beim Mystery Check für beste Servicequalität bei Gästeanfragen
  • 2010
  • 1. Platz beim Mystery Check für beste Servicequalität bei Gästeanfragen; Preis für Langzeitsieger der vergangenen 7 Jahre
  • Luxist Award: Auszeichnung „Best International Ski Destination“
  • Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Basel: Lech Zürs am Arlberg steht im internationalen Vergleich der Skiorte an der Spitze
  • ADAC-Skiguide: mit dem Prädikat „Top Skigebiet Skipass Index 2010“ ausgezeichnet

Geschichte

1059 wurde Lech zum ersten Mal urkundlich erwähnt und um 1300 von den aus dem Schweizer Kanton Wallis stammenden Walsern besiedelt. Der Ort hat den Namen nach dem Fluss Lech, was auf „Licca“ zurückgeht und Steinwasser bedeutet. Die Bevölkerung fristete ein armes Leben durch karge Erträge aus Viehzucht und Milchwirtschaft. Der Bau der Flexenstraße (1895 – 1900) brachte für die damals 340 Einwohner Aussichten auf eine bessere Zukunft.

1925 erfolgte die Gründung der Skischule Lech. Die erste Liftanlage wurde im Jahre 1939 am Schlegelkopf erbaut. Durch den aufkommenden Tourismus erfuhr der Ort nach dem Zweiten Weltkrieg eine besonders große Aufwärtsentwicklung.

Der Name Zürs taucht zum ersten Mal in einem Kaufvertrag aus dem Jahre 1416 auf. 1906 fand der erste Skikurs in Zürs statt. Der erste Umlaufschlepplift Österreichs wurde 1938 in Zürs gebaut.

Heute

Lech Zürs hat 1.610 Einwohner und verfügt über rund 8.200 Gästebetten. Jährlich weisen die beiden Orte insgesamt fast eine Million Übernachtungen auf, davon etwa 850.000 im Winter und 150.000 im Sommer.

Tourismus

Die Durchführung des ersten Skikurses 1906 und die Eröffnung der ersten Skischule im Jahre 1925 haben Lech Zürs am Arlberg als „Die Wiege des alpinen Skilaufs“ bekannt gemacht. Weltbekannte Gastfreundschaft, bewahrte Tradition und mondäne Beschaulichkeit locken seither Brettlfans aus aller Welt in das zwischen 1.450 und 2.450 Metern Seehöhe gelegene Wintersporteldorado, das zum erlesenen Kreis der 12 Mitgliedsorte von „Best of the Alps“ zählt. Aber nicht nur sportlich Ambitionierte kommen in der traumhaften Winterlandschaft vollends auf ihre Kosten, denn auch für Spaziergänger, Genussspechte und Kulturbegeisterte hält die Wintersaison einiges bereit.

Im Sommer lädt das 2004 zum „Schönsten Dorf Europas“ gekürte Lech am Arlberg unter dem Motto „mehr raum für gedanken und mehr zeit für die sinne“ ein, die Geheimnisse unter dem Schnee zu erkunden. Auf über 350 km markierten Wanderwege – umrahmt von blühenden Wiesen, vorbei an plätschernden Gebirgsbächen – lässt sich die faszinierende Bergwelt rund um den Ort inmitten der Lechtaler Alpen entdecken. Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm lässt die Herzen von Sportambitionierten, Kulturbegeisterten und Genießern höher schlagen. Die Menschen, die uns im Sommer besuchen, erleben echte Sommerfrische und nehmen an einem authentischen Dorfleben teil.

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