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Hrachya Vardanyan

Homecoming

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Interview mit dem Künstler Hrachya Vardanyan (engl.)

TürpatenDiana Muxel

Die Türpatenschaft übernahm ich aus der tiefen Überzeugung heraus, dass Kunst in Lech von der Gemeinschaft der Lecher gefördert werden sollte. Der Platz, an dem die Türe steht, gefällt mir besonders gut. Die helle Seite der Türe passt sich perfekt in die Landschaft ein, welche die Türe umgibt. Auf der anderen Seite gefällt mir die rote Farbe als Farbe des Herzens und der Wärme.
Die Türe steht am Omeshorn, diesem unglaublichem Berg, der so fest und schützend vor unserem Dorf steht. Dass Hrach (Hrachya Vardanyan) sich an diesem Berg wie zu Hause gefühl hat, ist für mich keine Überraschung, schließlich steht dieser Berg sinnbildlich für die Verbindung zwischen Lech und seiner Heimat in Armenien. Die raue Felslandschaft und die kargen Berge finden sich auch in Armenien. Wenngleich es so einen schönen Berg natürlich in Armenien nicht geben kann. Das verbindende Element des Flusses Lech, der eine weitere Verbindungslinie zwischen unseren Orten ist, gefällt mir und Hrach sicherlich auch. Die Grenzen verschwimmen und es findet ein Austausch statt. Nur an dieser Türe befindet sich ein Türklopfer, durch den sich eine besondere Resonanz ergibt und ein Gefühl, dass jemand hier ist und anklopfen kann. Für mich kann der Türklopfer auch das Herzklopfen an der roten Herzseite der Türe darstellen.

Hotel Aurora

Interpretation des KünstlersHomecoming: Über die (Berg-)Spitze und über Steine

Ich versuchte meine Empfindungen und meine Geschichte zu sortieren und zu artikulieren mit der Türe als Symbol.

Tuere_Lech-Zuers-Tourismus (4 von 138)

In der Bergwelt der durch Vulkane geschaffenen Landschaft hatte ich früher ein Gefühl des Heimkommens, ein Gefühl, dass diese heilige Landschaft wirklich meine Heimat ist. Der kleine Stein aus dem Lech erinnert mich an das Schwarze Meer.
Das Biwak selbst ist ein spezieller Ort. Immer wenn jemand meine Türe öffnet, wird er die kleine Hütte am Berg sehen. Dies symbolisiert meine rastlose Suche nach einem neuen Symbol für Heimat.
Die Vorderseite der Türe zieren traditionelle Spitzenverzierungen, welche von Familie Fischer ausgestaltet wurden. Familie Fischer ist meine Brücke nach Lech: sie luden mich ein nach Lech zu kommen, hießen mich mit offenen Armen willkommen und machten dieses Projekt somit für mich zugänglich. Über meiner Person steht jedoch das Projekt "Aregak" aus meiner Heimatstadt Gyumri. Dabei handelt es sich um ein kulturpädagogisches Zentrum für Kinder mit Behinderungen.
Meine Türe stellt somit eine Verbindung zwischen Lech und Gyumri dar, zwischen Biwak und Aregak. Indem wir Räume verbinden bekommen wir eine Ahnung davon, was unsere wahre Heimat und unser wahres Vaterland ist.
Zur selben Zeit, in der ich in Lech war und am Biwak arbeitete, war Bernd Fischer in Aregak und arbeitete dort ebenfalls.

Tuere-Hrachya Vardanyan(c)Lech-Zuers-Tourismus

BiografieHrachya Vardanyan, geb. in Gyumri (Armenien)

Hrachya Vardanyan, arbeitet und lebt nach wie vor in Gyumri, seinem Geburtsort. 

Projekte:
Solo Projekt: “One Day in The Land of St.Florian”(Österreich,2017)
Teilnehmer der armenischen Spezialausstellung während der sechsten Art Biennale Peking (China, 2015)
Solo Projekt: “Serpent Shed Skin” Porgy & Bess(Wien, Österreich, 2015,2017)
Stadtmuseum Wiener Neustadt(Austria,2015)
Fundacion Frax, Albir(Alicante,Spain)
Gallery25, Gyumri (Armenien, 2014 and 2012)
NeuklosterGallerie, Wiener Neustadt (Österreich, 2014)
CanGelabert in Mallorca (Spanen, 2013)
Cló Ceardlann (Irland, 2012)
Artist Union Yerevan (Armenien, 2011)
GyumriBienniale (2010)
Gallery 25, Fresno (USA, 2008)
Aslamazyan Sisters Gallery Gyumri (Armenien, 2007)
Gallery Serafin, Wien (Österreich 2006)

Er ist Mitbegründer von “Wishapaqar: Node of Space & Human Perception”, einer kulturellen NGO aus Armenien



Website Wishapaqar Project
Ein Blick nach Vorne, der andere Blick zurück Die nächstgelegenen Türen am Grünen Ring
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Türe Christian Piffrader

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Türe Daniel Nikolaus Kocher

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    Der Weg zur Tür Standpunkt am Biwak

    Vom Madlochjoch sind es in etwa 30 Minuten in Richtung Zug, um zur Türe von Hrachya Vardanyan zu gelangen. Von der Türe blickt man hinüber zu den Gesteinsformationen am Spuller Schafberg und Mehlsack.