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21.09.2009
franz schuh erhält den "tractatus", hoch dotierter essay-preis des philosophicum lech
franz schuh erhält den
Bürgermeister Ludwig Muxel, Obmann Verein Philosophicum Lech Dr. Guntram Lins, Preisträger Dr. Franz Schuh, Laudatorin und Tractatus-Jurymitglied Univ.-Prof.Dr. Ursula Pia Jauch, wiss. Leiter Philosophicum Lech Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann (v.l.n.r.)
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Franz Schuh, dem Wiener Literaten und Philosophen wurde im Rahmen des Philosophicum Lech der „TRACTATUS“ verliehen. Der neu ins Leben gerufene und mit 25.000 Euro bestens dotierte Essay-Preis würdigt herausragende kulturphilosophische Publikationen.

Als erstem Preisträger wurde dem Wiener Kulturpublizisten Franz Schuh am 18. September im Rahmen des renommierten Philosophicum Lech der TRACTATUS verliehen. „Franz Schuh hat in seinem langjährigen, mit gleichbleibender Insistenz vorgetragenen Œuvre vorbildlich die Rolle eines mit Klugheit, geistigem Furor und schriftstellerischer Brillanz gesegneten Kommentators der Zeit versehen“, zitierte die Züricher Philosophin Ursula Pia Jauch in ihrer Laudatio das Urteil der Jury. Sein zuletzt erschienenes Werk „Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst“ werde in vorzüglicher Weise den Kriterien des TRACTATUS gerecht, philosophische Fragen im erweiterten Sinne ambitioniert und doch einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu diskutieren und damit einen wertvollen Beitrag zu Debatten von öffentlichem Interesse zu liefern.

Von einem „außergewöhnlichen Werk eines außergewöhnlichen Autors“ sprach im Rahmen der feierlichen Verleihung auch der Obmann des Vereins Philosophicum Lech Dr. Guntram Lins, der zudem auf das wahre Mäzenatentum des anonym bleibenden Sponsors verwies. Die auf Anregung des Schriftstellers Michael Köhlmeier ins Leben gerufene, mit 25.000 Euro hoch dotierte Auszeichnung wird künftig beim alljährlich im Spätsommer stattfindenden Philosophicum Lech vergeben, das sich als herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat. In der launigen Laudatio von Ursula Pia Jauch als „eine Art Woodstock der Philosophie“ tituliert, betonte auch Preisträger Franz Schuh: „Ich danke der Gemeinde Lech grundsätzlich für das Philosophicum!“ Auf Günther Anders rekurrierend, verwies der gegenüber Lob höchst skeptische Franz Schuh in seiner Dankesrede auf eine zu pflegende Haltung, nämlich „sich nur von jenen ehren zu lassen, die man selbst ehrt“.
 

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