Festspielkünstler begeisterten bei Minusgraden
Rekord: Mehr als 6.000 Besucher kamen zur Schneebühne
Lech am Arlberg, 28.01.08. Während die berühmte Seebühne in tiefem Winterschlaf liegt, gastierten die Bregenzer Festspiele bereits zum fünften Mal im idyllischen Wintersportort Lech am Arlberg und boten unter freiem Himmel mit "Puccini on Ice" einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Festspielsaison.
Tosender Beifall
Bei Temperaturen unter Null Grad erhielten die Solisten Victoria Loukianetz, Alfredo Portilla und Sebastien Soules sowie der Festspielchor und die beiden Eisläuferinnen auf einer Bühne aus Schnee und Eis tosenden Beifall für die rund 30minütige Aufführung. Sie präsentierten Höhepunkte aus dem Schaffen des Komponisten Giacomo Puccini, dessen Oper Tosca auf der Bregenzer Seebühne im kommenden Sommer ihre Wiederaufnahme feiert.
Besucherrekord
An den zwei Abenden bei freiem Eintritt kamen insgesamt mehr als 6.000 Gäste zur Schneebühne im Dorfzentrum von Lech, was einen neuen Besucherrekord der vor fünf Jahren gegründeten Programmreihe darstellt.
In einer kurzen Ansprache hieß Gastgeber und Tourismusdirektor von Lech Zürs, Gerhard Walter, gemeinsam mit Festspielintendant David Pountney das Publikum am Premierenabend "an der wohl außergewöhnlichsten Opernbühne der Welt" offiziell willkommen.
Einzigartiges Spektakel auf höchtem Niveau
„Jedes Jahr freue ich mich auf die Aufführung der Bregenzer Festspiele bei uns in Lech Zürs und jedes Jahr bin ich verblüfft, wie es alle Beteiligten schaffen, noch ein Schaufelchen drauf zu legen. Unseren Gästen wurde ein Spektakel auf höchstem Niveau geboten, das es so nirgends in der Welt gibt. Mein ganzer Dank gilt den Bregenzer Festspielen und meinem Team der Lech Zürs Tourismus,“ erklärte Tourismusdirektor Gerhard Walter nach der Premiere am Freitagabend.