Festmatinée zur Neu-Eindeckung der Lecher Kirchturmzwiebel

Mi, 08.08.2018, 11:00 Uhr
Ort: Kirchplatz Lech

Das Festprogramm zur Eindeckung der Kirchturmzwiebel mit neuen Schindeln

ab 08:08 Uhr: Die 108 Zeitkapseln werden abgegeben, verschweißt und in die große Zeittonne einsortiert
10:00 Uhr: Gruppenfoto aller Teilnehmer der 108 Zeitkapseln und Bewirtung am Kirchplatz
11:00 Uhr: Festakt: Konzert mit Komponist und Pianist Marcin Wasilewski in der Neuen Lecher Kirche. 

Eintrittskarten zum Konzert können bei der Lech Zürs Tourismus oder an der Tageskasse bei der Kirche für 30,-€ erworben werden.

In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Lecher Kirchturm das letzte Mal mit neuen Schindeln eingedeckt. Lose Schindeln und Metalleinfassungen haben nun eine Neu-Eindeckung dringend notwendig gemacht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 180.000 – 200.000 Euro. Um die die Finanzierung durch Diözese und Gemeinde und private Gönner zu unterstützen wurde im Herbst 2017 die Aktion „Kirchturm 2080“ ins Leben gerufen. 110 Zeitkapseln zum nominalen Wert von jeweils 1.000,- Euro wurden vorwiegend an Lecher Einheimische und Institutionen verkauft.
Diese Zeitkapseln konnten mit Persönlichem und/oder Wertvollem gefüllt werden, und werden am 8.8.2018 ab 08:08 Uhr verschweißt und in eine große Zeittonne einsortiert. Später wird diese mit vereinter Menschenkraft in die Kuppel des Lecher Kirchturms gezogen, wo sie bis zur nächsten Schindeleindeckung gelagert werden. Bei der Öffnung – etwa im Jahr 2080 – soll es eine Ausstellung mit den Inhalten der Zeitkapseln geben.

Als Dankeschön für die Zeitkapsel-Spender findet in der Neuen Lecher Kirche ein Jazzkonzert statt. Weitere Eintrittskarten können käuflich erworben werden.

 

„Uns liegt viel an diesem uralten Turm, der von einem unbekannten Baumeister aus Steinen aus dem Lechbach und aus Tuffsteinen aufgerichtet worden ist. Seit 1399 steht er da, stabil, trotz seismischer Zone. Er weist zum Himmel, zentriert unser Dorf, überdauert die Generationen und mahnt die Vergänglichkeit ein. Er ist ein Zeuge der Geschichte unseres Dorfes. Er ruft zum Gottesdienst. Und könnte er erzählen, hätte er vieles zu berichten, denn viele Menschen hat er gesehen und viele Schicksale hat er beobachtet.“ (Zitat: Pfarrer Jodok Müller)